Beten heute

Heute schreibe ich einen Impuls, nicht weil es Zeit ist, sondern einfach, weil es einen Grund gibt, zu schreiben. Das Bild, das ich für diesen Beitrag ausgewählt habe, passt als Ausgangslage sichtlich gut dazu. Ein leerer Altarraum, eine leere Kirche. Was fehlt hier? Was ist anders und doch nicht anders? Es fehlen Menschen, die Gottesdienst feiern und die beten. Der Priester, der die Eucharistie mit dem Menschen feiert. Ja das stimmt schon. Wir haben ja auch später gemeinsam den Gottesdienst gefeiert. Das Bild habe ich vor dem Gottesdienst aufgenommen. Aber bewusst mit dem Fokus darauf, dass keine Menschen im Bild sind und dass die Lichtreflexionen zu sehen sind. Wir könnten hier auch interpretieren, Gott ist schon da! und er erleuchtet den Raum durch seine Anwesenheit. Nur die Kerzen verraten, dass hier noch Menschen kommen werden.

Was will ich aber genau sagen? So oder ähnlich kann es in Kirchen aussehen, wenn wir nicht an uns arbeiten und im innersten Umkehren zu Gott. Viele beten zu Haue (wenn überhaupt) oder irgendwo. Das ist ja auch in Ordnung. Dennoch ist das gemeinsame Gebet und die Feier der Eucharistie in den Versammlungen der ersten Christen verankert. Dort traf man sich um an das Leiden Christie zu gedenken und von seinen vielen Wundern und kraftvollen Worten zu hören. Damals gab es noch kein Internet, oder Fernsehen, wo man live beim Geschehen dabei war. Es war auch der Ort, an dem die versammelten Christen in den Predigten der Apostel, später dann Priestern und Diakonen, Lebensweisheiten mit auf den Weg mitnahmen, natürlich immer auf die Bibel gestützt. Eine Predigt, ist eine sehr beachtenswerte Möglichkeit, sich an eine Versammlung von Menschen zu wenden und sich diesen mitzuteilen.

Meiner bescheidenen Meinung nach muss ein Gebet, nicht beschränkt sein auf die bisher bekannten Gebete aus Bibel und Gesangs- und Gebetbüchern. Wichtig ist es, dass zunächst Gott der Allmächtige gelobt wird und sein Name gepriesen. Dann kann ich das eigentliche Gebetsanliegen einbauen – beispielsweise Gebet und eine sichere Rückkehr aus dem Urlaub, oder für das Gelingen einer schwierigen Operation, etc. – Dann wieder die Bitte um Erhörung durch Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Auch der Musikgeschmack beim Beten sollte nicht auf bestimmte Standards beschränkt bleiben. Moderne Lobpreis Lieder erfreuen Gottes Herz in gleicher Weise, wie ein Schönes Te Deum.

Von daher – so meine Abschluss Erkenntnis – ist der regelmäßige Besuch des Gottesdienstes von besonderer Bedeutung und Wichtigkeit, da wir Gott durch die persönliche Teilnahme und Mitfeier erfreuen und in unserem Herzen Frieden einkehrt. Ich muss es nur annahmen, das Geschenk, dass mir Gott bei jedem Gebet auf’s neue schenkt. Seine Liebe und seine Gnade.

Author: alex-aaron

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